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Ryan Reynolds: Er spricht ganz offen über seine Ängste

Wie ihm "Deadpool" dabei hilft

Ryan Reynolds: Er spricht ganz offen über seine Ängste

Hollywoodschauspieler Ryan Reynolds kann sich glücklich schätzen: Er ist ein Frauenschwarm, er ist beliebt auf der Leinwand, mit der wundervollen Blake Lively verheiratet und Vater von zwei süßen Mädchen. Wie könnte jemand wie er jemals Zweifel an sich oder seinem Leben haben? In einem sehr intimen Interview gegenüber der New York Times geht er jetzt genau auf solche Gefühle ein, die man ihm eher nicht zugetraut hätte.

Ganz aufrichtig

Der 41-Jährige spricht über Ängste, die ihn begleitet haben und auch noch heute begleiten: "Ich habe Ängste, ich hatte immer Ängste", gesteht er ganz offen und beschreibt diesen psychischen Zustand weiter: "Ich kenne alle möglichen Abstufungen, von 'ein bisschen ängstlich' bis hin zu richtigen Gefühls-Untiefen, die wirklich nicht mehr lustig sind." Im Film spielt Ryan immer wieder den sexy Liebhaber, gerne mit einem Augenzwinkern und ist von vielen Frauen begehrt. Umso sympathischer machen ihn Interviews wie dieses, in dem er sich so gar nicht Hollywood-like gibt. Sicher können nicht nur Betroffene nachempfinden, was er in diesem Interview preisgibt.

Große Hilfe: der Schwachkopf "Deadpool"

In Deutschland startet sein neuer Film "Deapool 2" Mitte Mai in den Kinos. Hier schlüpft er noch einmal in die Rolle dieses beliebten Antihelden. Ob er so ein Interview also nur aus PR-Zwecken gibt? Eher nicht. Aber er verrät, wie ihn die Rolle dieses speziellen Typs ab und zu über Angstsituationen weiterhilft. "Manchmal schlüpfe ich bei Interviews in die "Deadpool"-Rolle. Das ist ein großartiger Selbstverteidigungsmechanismus."

Ryans Karriere startete, als er Anfang 20 war: "Das hat mich alles sehr verwirrt, ich habe viel gefeiert und wollte mich irgendwie auch so selbst verschwinden lassen." Erst als Freunde von ihm an einer Überdosis starben, wurde ihm klar, dass es für ihn so nicht weitergehen kann.

Auch Ryan holt sich Hilfe

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In Momenten voller Angst und Zweifel braucht es Motivationen, Zitate wie dieses, das auf seinem Instagram-Account zu finden ist: "Lachen kann dir in dunklen Momenten helfen und es kann dir dabei helfen, aus diesem Gefühl wieder herauszukriechen." Klingt so einfach, aber ihm, und vielen anderen Betroffenen, kann es helfen. Sogar eine Meditations-App hat er für sich entdeckt, mit der er Ruhe findet. Wir freuen uns, dass ihm das hilft. Und auf viele weitere Filme und Pressetermine mit ihm – ganz entspannt!

 

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Autor: Nadja Gharany