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Heath Ledger: So ging es ihm kurz vor seinem Tod wirklich

Seine Schwester spricht Klartext

Heath Ledger: So ging es ihm kurz vor seinem Tod wirklich

Der US-Kinostart der Dokumentation "I Am Heath Ledger" steht kurz bevor. Die Schwester des an einer Medikamenten-Überdosis verstorbenen Schauspielers (1979-2008) nahm dies nun zum Anlass, um gegenüber "The Daily Telegraph" klarzustellen: "Er war ein sehr glücklicher Mensch und hatte große Pläne für seine Zukunft." Kate Ledger reagiert damit auf Aussagen diverser Kritiker, die behaupten, der Film würde das Leben Heath Ledgers beschönigen.

Lieblingsrolle

"Ich habe die Nacht davor [vor seinem Tod] mit ihm gesprochen und wir haben gelacht und Witze gemacht", erklärt Kate. Glücklich gemacht habe ihn vor allem seine Joker-Rolle in der "Batman"-Verfilmung "The Dark Knight" (2008). "Er war so stolz darauf. Und ich weiß, er hatte Pläne für einen weiteren Teil." Er habe es geliebt mit Chris Nolan und Christian Bale und Gary Oldman zusammenzuarbeiten. "Er hatte einfach die beste Zeit seines Lebens."

Ursprünglich hatte Heaths Leben gar nicht auf die Leinwand kommen sollen. Seine Familie habe mehrere Anfragen abgelehnt, sei nun jedoch froh darüber, den Streifen doch umgesetzt zu haben, so Kate. "Es ist, als würden wir Heath und auch unserer Familie so eine Stimme geben, und wirklich über sein wahres Ich reden können."

"Niemals wirklich weg"

Die Dokumentation zeigt Bilder aus Ledgers Leben. Seine einstigen Schauspielkollegen Naomi Watts (48) und Ben Mendelsohn (48) teilen dabei ihre Erinnerungen.

Die Arbeit an dem Film sei eine schmerzhafte Erfahrung gewesen, erklärt Heaths Schwester, "doch uns ist klargeworden, dass er niemals wirklich weg sein wird." Er sei da, "wenn man den Fernseher anmacht oder wenn man jemanden reden hört". Deshalb sei es eine gute Gelegenheit, Heaths Leben zu behandeln, "zu zeigen, wie toll er war und was für eine großartige Zeit wir mit ihm hatten."

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Autor: Monika Schneider