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Janis Joplin: 7 Fakten zur Queen des weißen Bluesrock

Janis Joplin: 7 Fakten zur Queen des weißen Bluesrock

Vor 75 Jahren, am 19. Januar 1943, erblickte Janis Lyn Joplin das Licht der Welt in Port Arthur, Texas. Da war noch nicht klar, was für eine steile Karriere der Sängerin bevorstehen sollte: Sie prägte ihre ganz eigene Art, Bluesrock zu singen und gehört bis heute zu den Ikonen der Musikgeschichte. Fast ein halbes Jahrhundert ist es nun her, dass Joplin verstarb – indem sie durch eine Überdosis Heroin unfreiwilliges Mitglied im mysteriösen "Club 27" wurde.

Fakt 1: Janis Joplin und ihr Porsche
Zwar singt Janis Joplin leidenschaftlich von einem Mercedes Benz, ihr Herz hatte sie jedoch an einen Porsche 356C, Baujahr 1965, verloren. Psychedelisch bemalt ist Joplins Porsche ein wahres Unikat und wurde 2015 für einen Rekordpreis von 1,76 Millionen Dollar verkauft – das Auktionshaus Sotherby's rechnete ursprünglich mit einem Verkaufspreis von lediglich 500.000 Dollar.

Fakt 2: Grabstein für Bessie Smith
Janis Joplin war nicht nur selbst einzigartig, sie war gleichzeitig auch großer Fan der Sängerin Bessie Smith. Nach einem Autounfall wurde diese 1937 anonym beigesetzt und nicht weiter geehrt. Als Joplin davon erfuhr, investierte sie 500 Dollar in einen Grabstein mit der Inschrift "Die größte Bluessängerin der Welt hört niemals auf zu singen", um ihr zu gedenken.

Fakt 3: Janis Joplin und Southern Comfort
Joplin lebte unkonventionell – sie ließ sich nichts vorschreiben und verfiel schnell auch dem Alkohol und den Drogen. Das Getränk ihrer Wahl war dabei Southern Comfort, mit dem sie oftmals abgelichtet wurde. Der Whisky-Hersteller zahlte ihr daraufhin einen wohl eher symbolischen Betrag von 6.000 Dollar für die ungewollte Werbung.

Fakt 4: Hässlichster Mann des Campus
Umso berühmter Joplin für ihre Musik war, desto weniger blieb sie wegen ihres umwerfenden Aussehens in Erinnerung. Im Jahr 1963 wurde sie von einer Studentenschaft zum "Hässlichsten Mann auf dem Campus" an ihrer Universität in Austin, Texas gewählt. Ob sie das in irgendeiner Form interessiert hat, ist nicht überliefert.

Fakt 5: 1.500 Dollar zum Feiern
Nur wenige Tage vor ihrem Tod am 4. Oktober 1970 unterzeichnete Janis Joplin ihr Testament. Eine kuriose Stelle konnte auch dieses nicht entbehren: So sollte ihr gesamter Bargeldbesitz von ihren Freunden auf einer Party vertrunken werden. Da man Toten nicht widerspricht, feierten 200 Freunde im Namen Joplins für 1.500 Dollar.

Fakt 6: Asche über Kaliforniens Küste
In ihrer Karriere flog Janis Joplin hoch, und so wollte sie es auch für ihre Beisetzung. So stieg ein Flugzeug über Kaliforniens Küste auf und verstreute die Asche der Sängerin. Der Verbleib auf der Erde war schlussendlich also ebenso frei wie auch ihr Leben.

Fakt 7: Späte Würdigung
Jahrzehnte nach ihrem Tod wurden ihr posthum große Würdigungen zuteil: 1995 erhielt Janis Joplin ihren Platz in der "Rock and Roll Hall of Fame", im Jahr 2013 enthüllten man zudem einen Stern mit ihrem Namen auf dem Walk of Fame in Hollywood.

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Autor: Julia Weinzierler