Anzeige
Jaden Smith wird 20: So ist sein Verhältnis zu Vater Will

Jaden Smith wird 20: So ist sein Verhältnis zu Vater Will

Wer sich an "Das Streben nach Glück" zurückerinnert, dem dürfte auch Jaden Smith in den Sinn kommen, der damals zarte sieben Jahre jung war. Heute – mehr als eine Dekade später – ist aus dem kleinen Lockenkopf ein junger Mann geworden. Und er ist auf dem besten Weg, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten.

Stellt sich die Frage: Wie ist eigentlich das Verhältnis zwischen Jaden und Will Smith? Welche Erziehung hat Ersterer genossen und wie steht Letzterer zu dem, was sein Sohn treibt? Oh-so-Famous.de liefert anlässlich Jadens 20. Geburtstags am 8. Juli die Antworten.

Gemeinsame Projekte

Sein Schauspieldebüt – in Form eines kleinen Cameo-Auftritts – gab Jaden Smith in "Men in Black II" (2002), neben keinem Geringeren als seinem Vater Will. Diesem gefiel es wohl so sehr, den Sohnemann bei der Arbeit zu haben, dass das Duo nur wenige Jahre später erneut gemeinsam vor die Kamera trat. Diesmal für "Das Streben nach Glück" (2006). Für diese Rolle gewann Jaden bei den MTV Movie Awards 2007 den Award als "Bester Newcomer".

Frei nach dem Motto "Aller guten Dinge sind drei" machten Jaden und Will Smith 2013 noch einmal gemeinsame Sache und drehten den Science-Fiction-Film "After Earth". Für seine Darbietung in diesem Film wurde der junge Smith 2014 mit der Goldenen Himbeere in der Kategorie "Schlechtester Schauspieler" ausgezeichnet. Eine weitere Auszeichnung erhielt er zusammen mit seinem Vater in der Kategorie "Schlechtestes Leinwandpaar".

Erziehung und hartes Training

2011 konnte sich Jaden über den Young Artist Award in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller in einem Spielfilm" freuen. Die Rede ist von "Karate Kid", wo Jaden sein Schauspieltalent mal ohne seinen Vater unter Beweis stellt. Dieser – sowie Mama Jada Pinkett Smith – sah jedoch hinter den Kulissen zu. Immerhin war Jaden während der Dreharbeiten erst zwölf. "Ich erinnere mich daran, als ich mit Will am Set war und wie uneinig wir uns waren, was [die Erziehung von] Jaden angeht", offenbarte Jada Pinkett Smith in ihrer Sendung "Red Table Talk". In Bezug auf das harte Training, dem sich Jaden für den Film unterziehen musste, sagte die 46-Jährige: "Ich verstehe, warum Männer ihre Söhne zu jeglicher Art von Kriegertraining wegbringen. Weil eine Frau ihrem Sohn bei sowas nicht zusehen kann." In anderen Worten: Will Smith wollte seinen kleinen Jungen zu einem starken Mann erziehen, was nicht beinhaltete, ihn mit Samthandschuhen anzufassen.

Die ersten eigenen Schritte

Vielleicht war das auch der Grund, dass Jaden schon mit 15 den Wunsch äußerte, bei seinen Eltern auszuziehen. Seine Mutter hatte eigenen Angaben nach sowieso nicht gedacht, sie hätte ihn länger halten können. Immerhin sei er schon früh "so reif" gewesen.

Letztlich hielt es Jaden offenbar doch für besser, zu Hause zu bleiben. "Ich gehe nirgends hin. Ich kann hier alles kriegen. Also werde ich für insgesamt 20 oder 30 Jahre bleiben.", stellte der jetzt 20-Jährige bei Ellen DeGeneres klar. Ein eigenes Haus wollte er sich damals erst zulegen, wenn "ich einen Film habe, der größer ist als die [von Papa Will]". Wie auch immer: Seit Anfang 2017 soll Jaden nun in seinen eigenen vier Wänden leben.

Wie der Vater, so der Sohn? Nicht immer

So einsichtig Will und Jada Pinkett Smith in Sachen eigenes Heim waren, so wenig Verständnis bringen sie offenbar für Jadens Kleidungsstil auf – zumindest der Promi-Papa. Denn Will Smith war wohl nicht so angetan, als er seinen Spross in einem Rock erblickte. Diesen trug Jaden 2016 als das Gesicht der Damen-Kollektion von Louis Vuitton. Er habe "definitiv seine eigene Meinung zu diesem Thema", erklärte Jada in Bezug auf ihren Mann. "Ich erinnere mich noch genau daran, dass er mich anrief und sagte 'Hast du schon mit Jaden gesprochen, also die Sache mit ihm und dem Tragen von Röcken?'"

Stolzer Papa

Doch auch wenn es Punkte gibt, in denen sich Will und Jaden Smith uneins sind: Der Vater ist stolz auf seinen Sohn. Das machte er zuletzt deutlich, als er das Video zu Jadens Song "Icon" parodierte. Was sich weniger nett anhört, ist tatsächlich als Lobgesang zu verstehen. Denn am Ende des Clips betont Will Smith: "Ich bin stolz auf dich, Schatz!" Und wie reagiert Jaden? "Ich konnte es nicht glauben. […] Ich war geschmeichelt und so glücklich. Ich war sprachlos."

Dankbarer Sohn

Wie wichtig ihm die Meinung seines Vaters ist, machte Jaden in einem Interview mit dem Radiosender "99 JAMZ" deutlich. Er hole musikalischen Rat bei ihm ein, was das Songwriting angehe. Und vielleicht werde Will sogar auf seinem zweiten Studioalbum "Erys" zu hören sein, verriet Jaden.

20 Jahre Jaden Smith. Ein Tag, den nicht nur er, sondern vor allem Will Smith feiern wird. Immerhin ist sein Kind auf bestem Wege, es ihm gleichzutun. Sei es in Sachen Musik oder Schauspielerei (oder Mode) – Jaden kann sich durchaus hören und sehen lassen.

Lesen Sie auch:

Autor: Monika Schneider