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Der fantastische Smudo: 5 Fakten zum 50. Geburtstag

Der fantastische Smudo: 5 Fakten zum 50. Geburtstag

Happy Birthday, Smudo! Der sympathische Rapper, der mit bürgerlichen Namen Michael Bernd Schmidt heißt, wird heute 50 Jahre alt. Zur Feier des Tages hat Oh-so-Famous ein bisschen im Archiv gestöbert und fünf Fakten über den Musiker zusammengetragen, die Sie garantiert noch nicht kannten ...

Er bekam seinen Spitznamen in der Schule

Seinen Spitznamen bekam Smudo schon während seiner Schulzeit. Offenbar blieb er damals morgens lieber etwas länger im Bett liegen, statt sich ordentlich zu waschen und zu kämmen. Das brachte ihm bei seinen Mitschülern den eher weniger schmeichelhaften Spitznamen "Schmuddel“ ein. Später leitete sich daraus der Künstlername Smudo ab, unter dem Michael Bernd Schmidt bis heute besser bekannt ist. Weitere Spitznamen von Smudo waren übrigens auch "Mikrofonprofessor S.M.U.D.O." und "Cool Cat". 

Er hält sein Privatleben geheim

Trotz seiner Bekanntheit gibt Smudo nur sehr wenig aus seinem Privatleben preis. Seit 2006 ist er mit seiner Ehefrau Ester verheiratet, mit der er auch die beiden Töchter Amy und Olga hat, die 2007 und 2010 geboren wurden. Das Paar hält seine Kinder jedoch komplett aus der Öffentlichkeit heraus, um ihnen eine möglichst normale Kindheit zu ermöglichen.

Er hat Filme synchronisiert

Smudo ist nur nicht Rapper, sondern auch Synchronsprecher. Im Film "Asterix und die Wikinger“ (2006) hat er der Figur Grautvornix seine Stimme geliehen, im Videospiel "Tomb Raider 2“ hat er ebenfalls eine Sprechrolle übernommen. Doch er stand auch schon vor der Kamera, unter anderem in den Filmen "Die Vorstadtkrokodile“ (Teil1: 2009 und Teil 2: 2010), "Das Haus Anubis – Pfad der sieben Sünden“ (2012), "Pommes essen“ (2012) oder "Die Pinguine aus Madagaskar“ (2015). Seit 2014 ist er mit seinem Bandkollegen Michi Beck als Jurymitglied bei "The Voice of Germany“ auch regelmäßig im TV zu sehen. 

Musik ist nicht seine einzige Leidenschaft

Neben der Familie und der Musik ist der Rennsport Smudos große Leidenschaft. Seit 2003 nimmt er jedes Jahr mit einem eigenen Team am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring teil. Begonnen hat sein Interesse für schnelle Autos in einem Simulator. Das Ganze steigerte sich dann bis zu einem Real-Kurs und einem Sieg bei einem Kartrennen mit anderen Promis. Smudo knüpfte dabei Kontakte, die ihm den Weg zum 24-Stunden-Rennen ebneten. Doch nicht nur mit Rennsport bekommt Smudo einen Adrenalinkick, sondern auch beim Fliegen. Denn der Rapper besitzt einen Pilotenschein und auch ein eigenes Flugzeug. Pünktlich von A nach B zu kommen ist für den Hamburger also kein Problem. 

Mit seiner Band hat er eine Versicherung abgeschlossen

Für den Fall, dass ein Mitglied der Fantastischen Vier stirbt, hat die Band vorsorglich eine Versicherung abgeschlossen. In einem Interview mit dem Hamburg-Resort der ZEIT sagte Smudo: "Wir haben am Anfang unserer Karriere eine Versicherung abgeschlossen: Wenn einer von uns stirbt und wir als Band nicht mehr weitermachen können, würden die anderen jeweils eine Million Mark bekommen." Beinahe wäre dieser Fall tatsächlich eingetreten, denn Thomas D. befand sich im Dezember 2004 in Thailand, als der Tsunami über das Land rollte und auch ihn mitriss. Thomas D. überlebte knapp, doch seine Bandkollegen konnten vor Sorge keinen klaren Gedanken mehr fassen, wie Smudo in dem Interview erklärte. "Die Zeit, in der wir nicht wussten, was mit ihm ist, war fürchterlich. Mir ging dauernd durch den Kopf: Was, wenn er nicht mehr ist? Was wäre mit der Band? Es war absurd: Der Gedanke, die Band nicht mehr zu haben, hat mich erleichtert, das wäre ein bisschen wie frei sein. Dem gegenüber stand der schmerzhafte Gedanke, dass ich es nicht akzeptabel fände, wenn Thomas tot wäre."

 
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Autor: Carola Hoffmann