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ESC: Jaime-Lee Kriewitz schlägt sich durch

ESC: Jaime-Lee Kriewitz schlägt sich durch

Jaime-Lee Kriewitz hat Deutschland auf ihrer Seite und wird beim Eurovision Song Contest in Stockholm antreten. Am Donnerstg (25. Februar) konnte die ganze Nation über Televoting entscheiden, wer am 14. Mai 2016 in der schwedischen Hauptstadt an den Start gehen soll. Bei "Unser Lied für Stockholm" konnte sich Kriewitz gegen neun weitere Künstler mit 44,5 Prozent der Stimmen durchsetzen. Doch für wen haben sich die Zuschauer eigentlich genau entschieden, und was für Chancen kann sich Deutschland mit dieser Kandidatin ausrechnen?

Jamie-Lee Kriewitz hat die Stimme

Bekannt wurde Kriewitz bei "The Voice of Germany". 2015 holte sie sich den Titel und war damit die jüngste Gewinnerin der Castingshow. Erst 17 Jahre ist die Künstlerin alt. Beim Finale der Show sorgte das auch für Komplikationen – nach ihrem Gewinn durfte sie aus Jugendschutzgründen nicht mal ein Interview geben. Beim Eurovision Song Contest im Mai wird es aber nicht so weit kommen müssen, davor feiert sie nämlich noch ihre Volljährigkeit.

Jamie-Lee: Das Manga-Mädchen

Die junge Sängerin ist vor allem für ihre große Leidenschaft bekannt: Oft wird Jamie-Lee Kriewitz nur "das Manga-Mädchen" genannt. Sie liebt K-Pop und will, sobald sie ihr Abitur in der Tasche hat, sogar Koreanistik studieren. Das inspirierte sie übrigens auch zu ihren ausgefallenen Bühnenoutfits. Apropos: Die 17-Jährige trennt ihre Shows wohl klar von ihrem Privatleben, da würde die Musikerin wohl nie so herum laufen.

Einzigartiger Look

Ihr Look sticht aber auf jeden Fall heraus: Verrückter Kopfschmuck und weite Röcke sind quasi Jamie-Lees Markenzeichen, dabei bleibt sie immer dem K-Pop-Stil treu. Das bedeutet, die Sängerin kleidet sich gerne wie ein kleines Mangapüppchen – und der Look macht sie auf jeden Fall besonders. Also perfekt für die ESC-Bühne, da sind einprägsame und ausgefallene Auftritte ja immer beliebt.

Mit "Ghost" an die Spitze

Der Song, mit dem die Niedersächsin antritt, steht natürlich auch schon fest, und das ist auch der Hit, mit dem Jamie-Lee Kriewitz bei "The Voice of Germany" überzeugen konnte. Das Lied heißt "Ghost" und hat eine eingängige und poppige Melodie – perfektes ESC-Material also.

Jamie-Lee: Go vegan!

Für ihr junges Alter hat Jamie-Lee Kriewitz schon einiges erreicht. Auch als Model posierte sie schon, und das sogar für einen guten Zweck. Für eine Kampagne der Tierschutzorganisation Peta warb die Sängerin für vegane Ernährung. Sie selbst ernährt sich schon seit drei Jahren rein pflanzlich. "Den Unterschied zwischen Hund und Schwein gibt es für mich einfach nicht - es ist unmenschlich, Tiere, die sich nicht wehren können, zu missbrauchen", erklärte die bewusste Veganerin im Rahmen der Kampagne.

Große Fußstapfen für Jamie-Lee Kriewitz?

Die Nachwuchssängerin hat auf jeden Fall Ehrgeiz und will den 61. Song Contest für sich entscheiden. "Ich werde hart üben und arbeiten", versprach Jamie-Lee Kriewitz nach ihrem Gewinn. Hohe Erwartungen muss die 17-Jährige aber eigentlich nicht erfüllen. Deutschland landete beim ESC letztes Jahr mit bedauerlichen null Punkten auf dem letzten Platz. Da sollte Jamie-Lee Kriewitz vielleicht eher Lena  Meyer-Landrut nacheifern, die mit "Satellite" 2010 den Titel nach Deutschland holte.

Jamie-Lee hat Musik im Blut

Die musikalische Begabung entdeckte die Jamie-Lee Kriewitz übrigens schon sehr früh und das als Naturtalent. Ihr Vater spielte Schlagzeug und sie selbst singt schon seit fünf Jahren in einem Gospelchor. Als Sopran konnte sie ihre Stimme dort voll ausbilden und wird dann schon bald auf der Bühne in Stockholm alle aus den Socken hauen.

 

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