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Kesha vor Gericht: Kelly Clarkson und Taylor Swift halten zu ihr

Kesha vor Gericht: Kelly Clarkson und Taylor Swift halten zu ihr

Kesha (Mitte) hatte ein hartes Wochenende. Die Sängerin stellte sich am Freitag (19. Februar 2016) einem gerichtlichen Prozess gegen ihren Produzenten Dr. Luke – und verlor. Sie wollte mit dem Richterentscheid eigentlich eine einstweilige Verfügung gegen ihren Produzent bewirken, nachdem er die 28-Jährige jahrelang sexuell genötigt haben soll. Eine Vertragsbefreiung von ihrem Label Sony wurde ihr ebenfalls verweigert, was bedeutet, dass die Musikerin mit niemand anderem musikalisch zusammenarbeiten kann als mit ihrem angeblichen Peiniger. In der Hollywoodwelt sorgte der Ausgang der Gerichtsverhandlungen für einen Aufschrei und gerade unter Keshas weiblichen Kolleginnen wie Kelly Clarkson und Taylor Swift hat die "Tik Tok"-Interpretin schon einige Befürworterinnen. Und nicht nur seelischen Beistand erhält die Sängerin, auch Sachspenden trudeln bei Kesha ein. 

Kesha hat jetzt keine Geldsorgen mehr

Die wohl großzügigste Hilfestellung leistete Taylor Swift (rechts) ihrer Freundin Kesha. Laut einem Sprecher der Sängerin ließ Taylor Swift eine Sachspende in Höhe von 222 000 Euro auf das Konto von Kesha überweisen, um ihr finanziell unter die Arme zu greifen. Solange die Sängerin ohne den Zuspruch ihres Labels keine Musik mit einem anderen Produzenten außer Dr. Luke machen kann, dürfte sie das Geld auch wirklich gut gebrauchen. Die Mutter der Sängerin bedankte sich bei der Gönnerin daraufhin über Twitter: "Großartig! Der Reichtum einer Person wird nicht an dessen Besitz gemessen, sondern daran, wem sie dadurch hilft. Und Taylor Swift ist wahrhaft eine reiche Person. Danke", schrieb Pebe Sebert. 

Kesha: Ist Kelly Clarkson eine Leidensschwester?

Auch Kelly Clarkson (links) unterstützt Kesha. Sie hat selber schon mit Dr. Luke zusammengearbeitet, unter anderem für ihren Superhit "Since U Been Gone". Auf Twitter äußerte die Sängerin sich dann zu den Vorfällen mit einer etwas verwirrenden Botschaft. Sie postete: "Ich versuche nichts zu sagen, da ich nichts nettes über eine Person sagen kann… Das bin also ich, wie ich nicht über Dr. Luke spreche." Es scheint, als hätte die Rockerin ebenfalls schlechte Erfahrungen mit dem Produzenten gemacht. Dieser Post führte auch dazu, dass schnell Gerüchte im Umlauf waren. So soll der Musikmacher die Künstlerin während Studioaufnahmen zum Weinen gebracht haben, um die perfekte Performance zu provozieren – eine etwas umstrittene Methode. Das dementierte Kelly Clarkson aber im Nachhinein, anscheinend scheint die prekäre Situation die ganze Musikwelt aufzuwühlen. 

Kesha bekommt Zuspruch von Demi Lovato

Noch einige andere Kolleginnen fühlen mit Kesha und leisten ihr virtuellen Beistand. Vor allem über Twitter richteten sich einige Größen des Showbiz‘ an die Sängerin. Demi Lovato meinte es besonders ernst und startete eine Tweetserie, in der sie sich über Frauenrechte und die Ungerechtigkeit der Situation aufregte: "Frustrierend zu sehen, dass Frauen, die sich über ihre Vergangenheit öffnen nur stillgelegt werden und dass ihnen kein Glauben geschenkt wird und ihr Mut, Maßnahmen zu ergreifen nicht respektiert wird", twitterte die "Confident"-Interpretin. Auch Lady Gaga, Ariane Grande und Lorde finden sich unter den Befürworterinnen der Sängerin. Alle twitterten der Sängerin stärkende Worte zu und versprachen ihr seelischen Beistand in dieser schweren Zeit. Wie der Vertragsstreit weiter gehen wird ist noch unklar. Für Kesha ist der derzeitige Stand der Verhandlungen jedoch verheerend, ohne eine neue vertragliche Einigung ist die Musikerin immer noch auf Dr. Luke angewiesen, worauf sich die Sängerin nicht mehr einlassen wird. Vielleicht wird die mediale Aufmerksamkeit und das positive Feedback jetzt aber eine wirksame Welle des Protests auslösen.  

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