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Bastian Schweinsteiger: 7 Fakten zum DFB-Kapitän

Bastian Schweinsteiger: 7 Fakten zum DFB-Kapitän

Im EM-Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Ukraine stand es 1:0 für den amtierenden Weltmeister, als Bastian Schweinsteiger in der 90. Minute eingewechselt wurde. Der zuletzt verletzte Kapitän der DFB-Elf sollte den Sieg sichern - und das tat er mit einem Traumtor nach Vorlage von Mesut Özil, praktisch mit dem ersten Ballkontakt. Von so einem Comeback konnte Schweinsteiger nur träumen, schließlich erzielte er seinen letzten Treffer im Trikot der Nationalmannschaft bereits vor knapp fünf Jahren, am 7. Oktober 2011 im EM-Qualifikationsspiel gegen die Türkei. Aber der Manchester-United-Star ist eben immer für eine Überraschung gut! Das zeigen auch unsere ... 

7 Fakten über die Nummer 7

Fakt 1: Bastian Schweinsteiger war 2015 tatsächlich der erste deutsche Spieler, der für den Traditionsverein Manchester United in der Premier League auflaufen durfte!

Fakt 2: Schweinsteigers zwei Jahre älterer Bruder Tobias war ebenfalls als Fußballer aktiv, zu seinen größten Erfolgen zählte der Aufstieg mit dem SSV Jahn Regensburg in die 2. Bundesliga 2012. Inzwischen ist Tobias als Co-Trainer beim U-17-Nachwuchs des FC Bayern München tätig.

Jugendsünden und Frisur-Experimente

Fakt 3: Auch ein Bastian Schweinsteiger hat früher mal Blödsinn angestellt: Mit 18 wurde er gemeinsam mit einer jungen Dame im Whirlpool der Bayern-Profis vom Sicherheitspersonal entdeckt - nachts um 2. Seine Erklärung: Die junge Frau sei seine Cousine und er habe ihr mal den Profi-Trakt zeigen wollen ... "Klar gab es in den ersten Jahren Momente, über die ich heute schmunzle", gestand Schweinsteiger 2015 im Interview mit der "Zeit". "Aber das gehört doch zum Leben eines jungen Spielers."

Fakt 4: Auch Schweinsteigers Frisuren sorgten gelegentlich für Schlagzeilen. "Wenn ich fünf Wochen die gleiche Frisur habe, wird's mir langweilig, und dann brauch ich was Neues. Aber manchmal, muss man im Nachhinein sagen, war's auch ein Fehler, eine Frisur auszutesten", so der Fußball-Star 2009 im "Dein Spiegel"-Interview. Vor allem für seinen Irokesen-Schnitt gab es 2005 ordentlich Gegenwind von Uli Hoeneß. "In vier Wochen soll er wieder normale Haare haben, sonst gibt's Probleme", so der damalige Manager des FC Bayern. Ein Jahr später durfte "Schweini" bei der WM in Deutschland aber wieder mit Iro auflaufen - mit Genehmigung von Hoeneß: "Wenn Deutschland mit dieser Frisur Weltmeister wird, kann er die Haare ein Leben lang so tragen." Vielleicht Glück für Schweinsteiger, dass es mit dem Titel erst 2014 geklappt hat ...

Es lebe der Sport

Fakt 5: Fußball oder Skifahren? Diese Entscheidung fiel bei Schweinsteiger relativ spät. Bevor er seinen ersten Profi-Vertrag beim FC Bayern München unterschrieb, zählte er zu den talentiertesten Nachwuchsläufern im alpinen Ski-Zirkus, teilte sich das Zimmer mit seinem (auch heute noch) engen Freund Felix Neureuther. Erst 2001 legte er sich endgültig fest. "Mir hat beides Spaß gemacht. Dann kam das Angebot der Bayern und ich habe aus dem Bauch heraus entschieden", so Schweinsteiger 2006 in einem Interview. "Fußball war halt angesagt - und Skifahren immer recht kalt. Außerdem hat mich das ewige Geschleppe der Ski gestört..."

Fakt 6: Nicht nur fürs Skifahren hat Schweinsteiger ein Faible, auch Basketball lässt sein Herz höher schlagen. Vor seinem Wechsel zu ManU besuchte er regelmäßig die Spiele der Basketballer des FC Bayern, zu seinen besten Kumpels zählt Ex-Profi Steffen Hamann. Und auch eine Karriere unter dem Korb hätte sich Schweinsteiger durchaus vorstellen können. "Wenn ich in New York aufgewachsen wäre, dann wäre ich Basketballer", erklärte er 2014 im Interview mit dem FCBB-Magazin.

Fakt 7: An einen Jérôme Boateng kommt Schweinsteiger zwar nicht heran, aber der Fußball-Star findet sich regelmäßig auf der Best-Dressed-Liste des "GQ"-Magazins wieder, 2015 knackte er mit Platz 8 sogar die Top Ten. Ein Kleidungsstück ist ihm aber trotz zahlreicher Oktoberfest-Besuche nicht wirklich ans Herz gewachsen, wie er 2009 im Interview mit "Dein Spiegel" verriet: "Ich bin zwar ein waschechter Bayer, aber ich mag keine Lederhosen. Ich mag eher Jeans und T-Shirt."

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Autor: Suse Kröber